Behandlung von Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich mit maximal fünf Metastasen mit Pembrolizumab und Strahlentherapie: Eine randomisierte Phase-3-Studie
Zusammenfassung der Studie
Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich treten vor allem bei Personen über 50 Jahren auf. Die Symptome hängen hauptsächlich von der Lage des Tumors ab, z. B. in der Mundhöhle, im Rachen oder im Kehlkopf. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter Operation, Bestrahlung, Chemotherapie oder Immuntherapie. In dieser internationalen Studie untersuchen wir die Behandlung von Personen mit Plattenepithelkarzinomen im Kopf- und Halsbereich, wenn der Krebs bereits einige Metastasen (Tumorabsiedlungen) in anderen Organen, wie z. B. in den Knochen oder der Lunge, gebildet hat. Die Verabreichung des Medikaments Pembrolizumab ist in dieser Situation die Standardtherapie. Trotz der Medikamente schreitet die Krankheit bei fast allen Betroffenen fort. Wir wollen wissen, ob eine zusätzliche präzise Hochdosisbestrahlung der Metastasen helfen kann, das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern und möglicherweise die Lebenszeit der Betroffenen zu verlängern. In der Studie untersuchen wir die Kombination von Pembrolizumab und hochdosierter gezielter Strahlentherapie bei Personen mit mindestens einer und maximal fünf bestrahlbaren Metastasen. Pembrolizumab ist in der Schweiz für die Behandlung verschiedener Krebsarten zugelassen. Die Studienteilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt (Randomisierung), um zuverlässige Studienergebnisse zu erhalten. Die Teilnehmer der beiden Gruppen erhalten unterschiedliche Behandlungen: Gruppe 1 (Standardbehandlung): Die Personen erhalten Pembrolizumab für 2 Jahre Gruppe 2 (Studienbehandlung): Die Metastasen werden zunächst bestrahlt. Nach Abschluss der Strahlentherapie erhalten die Teilnehmer 2 Jahre lang Pembrolizumab. In beiden Gruppen ist eine palliative Bestrahlung des Primärtumors oder von Metastasen, die Symptome wie Schmerzen verursachen, jederzeit möglich.